DIN EN ISO 6270-2 CH/AHT/AT Beständigkeit gegen Feuchtigkeit / Kondenswasser Konstantklima
DIN 50 018 Kondenswasser zyklisch mit SO₂ (Kesternich-Test) (neu= DIN EN ISO 6988)
DIN EN ISO 6988 Kondenswasser zyklisch mit SO₂ (Kesternich-Test)
DIN EN ISO 3231 Kesternich Test
DIN 50017 KK Kondenswasser
DIN 50958 Corrodkote Korrosionsprüfung
BMW AA-0213 Kondenswasserkonstantklima
Daimler DBL 7397
Ford BI 104-02 Kondenswasser
IEC 62716 Korrosionsprüfung mit Ammoniak für Photovoltaik Module
Bosch N42AP 209 Kondenswasserwechselklima
Kesternichprüfschrank
Kondenswasserprüfgerät
Korrosionsprüfgerät
Kondenswasserprüfung und Kesternich-Test
in DIN-gerechten Prüfschränken und Truhen
Feuchtigkeit zählt zu den größten Belastungen für Oberflächen und führt häufig zu Korrosion. Bereits in der Entwicklungsphase sind zuverlässige Qualitätsprüfungen entscheidend. Mit der Kondenswasserprüfung und dem Kesternich-Test ermitteln Sie die Beständigkeit Ihrer Materialien und Beschichtungen – normgerecht, reproduzierbar und praxisnah.
In unseren Prüfschränken werden Proben kontinuierlich betaut. Beim Kesternich-Test wird die Beanspruchung zusätzlich durch Schwefeldioxid (SO₂) verstärkt – für noch höhere Belastungsszenarien. So lassen sich Langzeitverhalten, Korrosionsanfälligkeit und Beschichtungsqualität zuverlässig bewerten.
Kombinationsprüfschränke – vielseitig und wirtschaftlich
Einen einfachen und kostengünstigen Einstieg in die Korrosionsprüfung bieten unsere Kombinationsprüfschränke. Durch ihren Aufbau eignen sie sich sowohl für den Kesternich-Test als auch für die Kondenswasserprüfung und den Einsatz als Salzsprühkammer.
Optional liefern wir Wechseltestgeräte, die automatisch Schwitzwasser- und Salznebelprüfungen kombinieren – ideal für flexible und normgerechte Testreihen.
Zu den Merkmalen unserer Prüfschränke und Truhen für Ihren Kesternich- und Kondenswassertest zählen:
- Normgerechter Aufbau nach ISO 6270-2, ISO 6988, DIN 50018
- Hochwertige Edelstahlsonderwerkstoffe für den Nutzraum
- Ergonomisches Touchpanel
- Prüfraumtür und Glasscheiben aus ESG-Sicherheitsglas
- Bei den Kombinationsschränken: Dosierung der Salzsprühlösung über Membrandosierpumpe

Leistungsparameter *
Bauart *
Folgende Gerätebauarten stehen zur Auswahl:
Geräteeigenschaften *
Begehbare Zellen bis 100 m³
Gerätesicherheit
Normen
- DIN EN ISO 6270-2 CH / AHT / AT
- DIN EN ISO 6270-1
- DIN 50018
- DIN EN ISO 6988
- DIN EN ISO 3231
- DIN 50017 KK
- DIN 50958
- ISO 22479
weitere Prüfnormen
Durchdachte
Ausstattung
für mehr
Effizienz
Unsere Prüfschränke für Kesternich- und Kondenswassertests lassen sich individuell an Ihre Anforderungen anpassen. Dazu stehen Ihnen zahlreiche Ausstattungs- und Zubehörmöglichkeiten zur Verfügung:
- Beschickungszubehör wie Prüfblechträger, Edelstahlstangen oder weitere Halterungssysteme für flexible Probenaufnahmen
- Verbrauchsmaterialien wie Prüfblechsätze und Sole für wiederkehrende Testserien
- Wasserversorgung mit demineralisiertem Wasser für konstante Prüfergebnisse und normgerechte Abläufe
- Solevorratsbehälter mit Rührwerk, je nach Prüfanforderung für gleichmäßige Solebereitstellung
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Häufige Fragen (FAQs)
Kondenswasser- und Kesternich-Prüfschränke dienen zur Prüfung der Korrosionsbeständigkeit von Materialien und Beschichtungen unter feuchten Bedingungen. Sie werden eingesetzt, um das Verhalten von Bauteilen gegenüber Feuchtigkeit und aggressiven Umwelteinflüssen normgerecht und reproduzierbar zu bewerten.
Bei der Kondenswasserprüfung werden Proben einer konstanten, sehr feuchten Umgebung ausgesetzt, sodass sich Wasser auf der Oberfläche niederschlägt (Betauung). Der Kesternich-Test erweitert dieses Verfahren, indem zusätzlich Schwefeldioxid (SO₂) eingebracht wird, um eine aggressive, saure Atmosphäre wie Industrieklima oder sauren Regen zu simulieren.
Kurz gesagt: Kondenswasser = Feuchtebelastung, Kesternich = Feuchte + chemische Korrosionsbelastung
Typische Normen sind z. B. DIN EN ISO 6270-2 (Kondenswasserprüfung), DIN 50018 oder ISO 6988 (Kesternich-Test). Diese gewährleisten vergleichbare und standardisierte Prüfergebnisse.
Die Prüfungen werden vor allem in der Automobilindustrie, Beschichtungstechnik, Metallverarbeitung und Elektronik eingesetzt, um Korrosionsschutz, Beschichtungsqualität und Langzeitverhalten zu bewerten.
Wenn neben Feuchtigkeit und ggf. Schadgasen auch eine salzhaltige Atmosphäre eingesetzt wird, spricht man von einer Salzsprühnebelprüfung. Dabei werden Proben gezielt einem feinen Salznebel ausgesetzt, um Korrosion unter besonders aggressiven Bedingungen – wie z. B. im maritimen Umfeld oder im Winterbetrieb (Streusalz) – zu simulieren. Für diese Prüfungen kommen spezielle Salzsprühnebeltruhen zum Einsatz
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