Schocktestkammer
Temperaturschocktestkammer
Temperaturschockprüfschrank
Umweltsimulationsanlagen
DIN EN 60512-11-4 Rascher Temperaturwechsel / Zweikammerverfahren
LV 124-K-05 Temperaturschock
MIL-STD 810 G Environmental Engineering Considerations and Laboratory Tests
MIL-STD 883 E Temperaturschock
VW 80000 K05 Konzernnorm elektr.- und elektronische Komponenten in Kfz bis 3,5 t
DIN EN 1183 Temperaturschock
DIN EN 12119 PE-Beständigkei bei Temperaturwechsel
DIN EN 2349-411 Luft- und Raumfahrt Temperaturwechsel
DIN EN 2591-305 Luft- und Raumfahrt Schnelle Temperaturwechsel
Ford BI 107-05 Temperaturschock
MIL-STD 810 H Environmental Engineering Considerations and Laboratory Tests
MIL-STD 883 J Temperaturschock
60068-2-14
Temperaturschock-Prüfschrank
Extreme Tests für zuverlässige Ergebnisse
Unsere Temperaturschock-Prüfschränke simulieren extreme Temperaturwechsel, um mechanische Belastungen und beschleunigte Alterungsprozesse realitätsnah darzustellen. Der Wechsel zwischen zwei Temperaturzonen erfolgt in weniger als zehn Sekunden und deckt Schwachstellen sowie Optimierungspotenziale zuverlässig auf.
Maximale Effizienz bei Temperaturschock-Prüfungen
Für unterbrechungsfreie Testreihen bieten wir Prüfschränke mit integriertem Drucklufttrockner an. Dieses System ermöglicht hohe Zyklenanzahlen, da die Abtauung des Verdampfers in der Kaltkammer entfällt. Die getrocknete Druckluft entfeuchtet den Prüfraum gezielt, sodass beim Fahrkorbwechsel keine Luftfeuchtigkeit kondensiert und die Leistung konstant hoch bleibt.
Technische Varianten und Highlights
2-Kammer-Temperaturschock-Prüfschränke: ermöglichen durch extrem schnelle Temperaturwechsel höchste Temperaturänderungsgradienten am Prüfgut. Das integrierte Drucklufttrocknersystem erlaubt bis zu 3.000 Prüfzyklen ohne Abtauung.
1-Kammer-Temperaturschock-Prüfschränke: bieten mehr Prüfraumvolumen für große oder sperrige Prüfkörper.
Damit lassen sich Prüfungen flexibel an Ihre Prüflingsgrößen und Testanforderungen anpassen – für Ihre Forschung & Entwicklung.
Leistungsparameter *
-80°C bis +100°C (Kaltkammer)
< 20 s bis 2.100 l
Bauart *
Folgende Gerätebauarten stehen zur Auswahl:
Geräteeigenschaften *
Normen
- DIN EN 60512-11-4
- LV 124-K-05
- MIL-STD 810 G
- MIL-STD 883 E
- VW 80000 K05
- 60068-2-14
Durchdachte
Ausstattung
für mehr
Effizienz
Unsere Temperaturschock-Prüfschränke lassen sich individuell konfigurieren und mit zahlreichen Optionen erweitern:
- Externer luftgekühlter Verflüssiger oder wassergekühlter Verflüssiger für optimale Einbindung in Ihre Infrastruktur
- Höheres Prüfgutgewicht möglich dank verstärkter Fahrkörbe und robuster Bauweise
- Durchführungen: Standard-, Kerb- und Handlochdurchführungen für Kabel, Sensoren oder Leitungen
- Monitoring & Schnittstellen: Integration von Datenloggern und Messsystemen gemäß internationalen Standards
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Häufige Fragen (FAQs)
Ein Temperaturschock-Prüfschrank simuliert extrem schnelle Temperaturwechsel zwischen heißen und kalten Zonen, um die Belastbarkeit von Produkten unter sehr hohen thermischen Belastungen zu prüfen. Typische Einsatzbereiche sind Elektronik, Automobilindustrie und Materialprüfung, bei denen thermische Spannungen realitätsnah geprüft werden.
Temperaturwechsel erfolgen innerhalb von Sekunden oder wenigen Minuten. Dadurch lassen sich reale Belastungsszenarien wie plötzliche Abkühlung oder Erwärmung realitätsnah nachbilden. Wenn zusätzlich Klimabedingungen (z. B. Feuchte) berücksichtigt werden müssen oder noch schnellere, zyklische Belastungen gefragt sind, kommt ein Stress-Screening-Prüfschrank zum Einsatz.
Der Verflüssiger ist ein zentraler Bestandteil der Kälteanlage und dient zur Abführung der entstehenden Wärme. Bei einem luftgekühlten Verflüssiger wird die Wärme an die Umgebungsluft abgegeben, während ein wassergekühlter Verflüssiger die Wärme über ein Wassersystem abführt. Externe Verflüssiger ermöglichen eine flexible Aufstellung und reduzieren die Wärmelast im Aufstellraum.
Luftgekühlte Verflüssiger eignen sich für einfache Installationen ohne zusätzliche Infrastruktur. Wassergekühlte Systeme sind besonders geeignet bei hoher Dauerbelastung, begrenztem Raumklima oder wenn eine konstante Kühlleistung unabhängig von der Umgebungstemperatur erforderlich ist.
Sie ermöglichen die frühzeitige Erkennung von Material- und Bauteilschwächen unter extremen Bedingungen. So werden Entwicklungszeiten verkürzt, Ausfallrisiken reduziert und die Produktqualität nachhaltig verbessert.
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