UN 38.3 T1 Transport Test Höhensimulation T1
Höhensimulationskammer
Zuverlässige Druckprüfung unter realistischen Höhenbedingungen
Bei Transporten in großen Höhen, insbesondere in der Luftfahrt oder im Gebirge, kann niedriger Luftdruck zum kritischen Einflussfaktor werden. Unsere Höhensimulationskammern schaffen kontrollierte Umgebungen mit reduziertem Luftdruck – für realitätsnahe Tests zur Absicherung der Funktionalität, Sicherheit und Zulassung Ihrer Produkte. Ob Flugzeugelektronik, verpackte Güter, Sensorik oder Baugruppen: Mit WKM sind Sie auf der sicheren Seite.
Warum Höhensimulation?
Bauteile, Geräte oder Verpackungen, die für die Nutzung oder den Transport in großen Höhen vorgesehen sind, müssen nachweislich unter Niederdruckbedingungen getestet werden. Vor allem in der Luftfahrttechnik, Automobilbranche, Defence oder Elektronikentwicklung gelten dafür strenge Prüfstandards. Unsere Kammern ermöglichen Tests mit präzise einstellbaren Druckprofilen – von simulierten Steigflügen bis zu Höhen über 20.000 m.
Mit zunehmender Höhe sinkt der Luftdruck (Referenz: 1013 hPa), was u. a. zu Ausdehnungen, Undichtigkeiten, Ausgasungen oder elektrischen Fehlfunktionen führen kann. Unsere Höhensimulationssysteme ermöglichen eine gezielte Simulation dieser Effekte – normgerecht und praxisnah.
Leistungsparameter *
alternativ auch ohne Temperaturregelung
Bauart *
Folgende Gerätebauarten stehen zur Auswahl:
Geräteeigenschaften *
Begehbare Kammern möglich
Normen
- DIN EN 60068-2-13
- DIN EN 60512-11-11
- MIL STD-810 500.6
- UN Transport Test UN 38.3
Durchdachte
Ausstattung
für mehr
Effizienz
Unsere Höhensimulationskammern lassen sich individuell konfigurieren, um realistische Prüfbedingungen unter Unterdruck und variablen Temperaturen sicherzustellen:
- Fahrbare Ausführung: Ermöglicht flexible Aufstellung und einfache Positionierung der Kammer im Labor oder Prüffeld.
- Türfenster: Bietet freie Sicht auf den Prüfraum und erlaubt eine sichere Sichtkontrolle während laufender Prüfungen.
- Rohrdurchführungen: Dienen dem Einbringen von Sensorik, Leitungen oder Prüfkabeln in den Prüfraum.
- Temperierung des Kammergehäuses: Für eine gleichmäßige Temperaturverteilung im gesamten Prüfraum.
- Temperaturmessung am Prüfgut: Erfasst die reale Temperatur direkt am Prüfling für präzise Prozessüberwachung und Dokumentation.
- Schnittstellen für externe Sensorik: Ermöglichen eine normgerechte Aufzeichnung und Überwachung aller relevanten Prüfparameter.
- Leistungsstarke Vakuumpumpe: Gewährleistet die schnelle und stabile Erzeugung des Prüfdrucks für zuverlässige und reproduzierbare Testergebnisse.
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Häufige Fragen (FAQs)
Eine Höhensimulationskammer simuliert reduzierte Luftdruckbedingungen, wie sie in großen Höhen auftreten. Sie wird eingesetzt, um die Funktionalität, Sicherheit und Zuverlässigkeit von Produkten unter realistischen Höhenbedingungen zu testen – z. B. in der Luftfahrt, Automobilindustrie oder Elektronik.
Mit zunehmender Höhe sinkt der Luftdruck, was zu Ausdehnung, Undichtigkeiten, Ausgasungen oder elektrischen Fehlfunktionen führen kann. Höhensimulationskammern ermöglichen es, diese Effekte gezielt zu untersuchen und frühzeitig zu erkennen.
Neben dem Luftdruck können auch Temperatur und – unter bestimmten Bedingungen – Luftfeuchtigkeit geregelt werden. Typische Systeme decken Druckbereiche bis hin zu extremen Höhen (über 20.000 m simuliert) sowie Temperaturbereiche von ca. −60 °C bis +120 °C ab.
Typische Einsatzbereiche sind Grundlagenforschung, Pflanzenzüchtung, pharmazeutische Anwendungen sowie Tests von Düngemitteln oder Pflanzenschutzmitteln. Auch Spezialanwendungen wie Algen- oder Insektenforschung sind möglich.
Die Anlagen werden projektspezifisch auf Ihre Prüflinge und Anforderungen ausgelegt, von kompakten Prüfschränken bis hin zu begehbaren Kammern. Individuelle Druckprofile, Schnittstellen für Sensorik und eine Integration in bestehende Prüfprozesse sind realisierbar.
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